Auf Weihnachtsbesuch in Peru: So schön ist Arequipa im Winter
von Anghela Priscyla Viza Cumpa
Ich habe Weihnachten bei meiner Familie in meiner Heimatstadt Arequipa verbracht, mit Sonne im Gesicht, vertrauten Straßen und ganz vielen Erinnerungen, die sofort wieder da sind. Aber ich war nicht nur zu Hause: Zwischen festlich geschmückter Altstadt und spontanen Ausflügen ins Umland ging es bis hoch in die Vulkanlandschaften von Moquegua.



Arequipa zu weihnachten – festlich und sonnig
Arequipa ist an Weihnachten immer richtig schön geschmückt. Auf der Plaza wirkte alles noch heller als sonst, mit dem blauen Himmel, den Palmen und dem Brunnen, der leise geplätschert hat. In der Mitte stand ein großer Weihnachtsbaum und rundherum haben Lichter und Deko die ganze Altstadt festlich gemacht. Auch die Kirchenfassaden waren dekoriert, mit großen Stoffbändern und Farben, und dadurch hatte die Stadt sofort dieses besondere Weihnachtsgefühl, aber trotzdem ganz typisch Arequipa, sonnig und ruhig zugleich.



Krippen und spirituelle Orte



Ein richtig schöner Ausflug war auch nach Barranco. Es gibt eine neue Brücke zwischen Miraflores und Barranco, und man kann zu Fuß rübergehen. Der Weg lohnt sich total, vor allem am Abend. Die Sonnenuntergänge dort sind wunderbar. Und auf dem Weg habe ich Condorito gefunden. Kennt ihr Condorito? 🙂 Er ist eine berühmte Comicfigur aus Lateinamerika, genauer gesagt aus Chile. Er ist ein frecher kleiner Kondor, der in kurzen Alltagsgeschichten immer wieder für lustige Situationen sorgt. Viele kennen ihn auch wegen seines typischen Ausrufs „Plop!“, wenn jemand völlig baff ist.


Ruta del Sillar – Geschichte der Steinarchitektur



Vulkane und heiße Quellen in Moquegua
Nach dem Ausflug in der Salzwüste und unserer Quadfahrt ging es nach „oben“ in die Region Moquegua im Süden Perus, mit weitem Blick und typischem Anden Klima. Mit etwas Glück kann man hier auch Andenhasen sehen, und ganz in der Nähe ist der „Mini Vulkan von Logen“, eine steinerne Formation, die mit Lehm und Sand bedeckt ist und wie ein kleiner Vulkan geformt ist. Er ist etwa vier Meter hoch und liegt auf einer Fläche von rund 25 Quadratmetern. Das Besondere ist seine ungewöhnliche Form, die sogar in der Schneesaison sichtbar bleibt, wenn er von einer weißen Schicht bedeckt ist und dadurch besonders schön aussieht.



Dort haben wir in einer warmen Wasserquelle mit Schwefel gebadet, das soll richtig gut für die Haut sein. Und das Verrückte ist, man badet dort auf über 4000 Metern Höhe. Am Anfang war es ganz schön anstrengend, weil man die Höhe sofort merkt, aber nach einer Weile gewöhnt sich der Körper und dann fühlt es sich einfach nur toll und reinigend an.

Das waren meine Weihnachtstage in Arequipa. Viel Zeit mit der Familie, viel Sonne, ein bisschen süß mit Panetón – und dazu diese besonderen Momente, die man nur hier findet. ¡Adiós, Perú!
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