7 vs. Wild Drehort Dominikanische Republik: Wie wild ist der Südwesten wirklich?

7 vs. Wild Drehort Dominikanische Republik: Wie wild ist der Südwesten wirklich?

Als bei uns im Büro die Nachricht die Runde machte, dass die neue Staffel von 7 vs. Wild in der Dominikanischen Republik gedreht wurde, war die Freude groß. Endlich mal „unser“ Reiseland im Survival-Fernsehen! Und dann kam aus der Ecke der Karibik-Fans die entscheidende Frage: „Wovor sollen die sich da eigentlich fürchten? Werden die Kandidaten vom Schmalschnabeltodi angegriffen?“

Schmalschnabeltodi, ein kleiner grüner Vogel mit roter Kehle, auf einem Ast in der Dominikanischen Republik
Der Schmalschnabeltodi – fotografiert von unserer Kollegin Laura zur Dienstreise im letzten Jahr.

Für alle, die ihn nicht kennen: Der Schmalschnabeltodi ist ein winziger, knallgrüner Vogel mit roter Kehle, der nur auf Hispaniola vorkommt. Er wiegt kaum mehr als ein Teelöffel Zucker und ist ungefähr so bedrohlich wie ein Gummibärchen. Wir haben herzlich gelacht, denn gefährliche Tiere gibt’s in der Domrep eigentlich keine. Und dann haben wir uns gefragt: Wie ist es denn nun wirklich da unten im Südwesten? Und kann man dort auch hin, ohne zwei Wochen lang Kakteen zu essen?

Spoiler: Ja, man kann. Und zwar mit Bett, Dusche und Frühstück.

Worum geht es in 7 vs. Wild Staffel 6?

Die sechste Staffel läuft unter dem Titel „7 vs. Wild: Sierra El Diablo“ und ist am 23. Oktober 2026 bei Prime Video gestartet. Später soll sie, wie bei den Staffeln zuvor, auch auf YouTube erscheinen. Das Prinzip ist wieder das klassische: Sieben Teilnehmende werden einzeln in der Wildnis ausgesetzt und müssen mit wenigen Gegenständen allein zurechtkommen.

Gedreht wurde laut Berichten in der Region Xaraguá im Südwesten der Dominikanischen Republik, an der Grenze zu Haiti. Statt Palmenstrand gibt es diesmal Hitze bis 40 Grad, Trockenwald und jede Menge Kakteen. Wo genau die Kameras standen, ist nicht öffentlich bekannt. Wir behaupten es deshalb auch nicht.

Bewaldete Felsinseln in einer grünen Bucht im Nationalpark Los Haitises in der Dominikanischen Republik
Die Felsinseln im Nationalpark Los Haitises
Steilküste mit türkisfarbenem Riff an der Playa Frontón auf der Halbinsel Samaná
Playa Frontón auf der Halbinsel Samaná

Schon die Schweizer Ausgabe „7 vs. Wild Castaway“ wurde in der Dominikanischen Republik gedreht, damals auf der Halbinsel Samaná im Nordosten. Die Insel scheint es den Machern also angetan zu haben. Uns auch.

Der 7 vs. Wild Drehort: Wo liegt die Sierra El Diablo?

„Sierra El Diablo“, also Teufelsgebirge, ist der Name, den die Show der Region gegeben hat. Xaraguá wiederum geht auf ein altes Taíno-Häuptlingstum zurück, das einst den Südwesten der Insel prägte. Gemeint ist die Ecke rund um die Provinzen Pedernales, Barahona und Independencia, ganz im Westen an der Grenze zu Haiti.

Und diese Region ist tatsächlich das wilde Gegenstück zur Postkarten-DomRep. Hier gibt es keine Bettenburgen und kaum Tourismus. Dafür gibt es:

  • Die Bahía de las Águilas, einen der schönsten und einsamsten Strände der Karibik, kilometerlang und nur per Boot oder Geländewagen erreichbar. Sie liegt im Jaragua-Nationalpark.
  • Den Enriquillo-See, einen Salzsee rund 40 Meter unter dem Meeresspiegel, mit wild lebenden Spitzkrokodilen und Nashornleguanen.
  • Die Sierra de Bahoruco, ein Gebirge mit Nebelwald, in dem Vogelfans unter anderem genau den Schmalschnabeltodi entdecken können.
  • Trockenwald, Kakteen und rote Felsen, die eher an den Wilden Westen erinnern als an die Karibik.
Fischerboot am weißen Sandstrand der Bahía de las Águilas vor türkisfarbenem Meer
Einsam und kilometerlang: die Bahía de las Águilas
Blick über Trockenwald auf den langen, türkisfarbenen Strand der Bahía de las Águilas bei Cabo Rojo
Blick auf die Bahía de las Águilas bei Cabo Rojo

Kurz gesagt: Wer die Dominikanische Republik nur vom All-inclusive-Strand kennt, wird hier staunen.

Wie gefährlich ist die Dominikanische Republik wirklich?

Zurück zu unserer Büro-Frage. Die ehrliche Antwort: Die Dominikanische Republik ist für Reisende eines der tierisch entspanntesten Länder Lateinamerikas. Es gibt keine Raubkatzen, keine Bären und keine Giftschlangen, die Menschen ernsthaft gefährlich werden. Dafür unzählige Vogelarten wie den Haitispecht.

Haitispecht mit gelb-schwarz gebändertem Rücken und rotem Scheitel an einem Baumstamm
Haitispecht
Eule mit hellem Gesichtsschleier sitzt zwischen Palmwedeln
Haitischleiereule
Prachtfregattvogel mit roter Kehle im Flug vor blauem Himmel
Prachtfregattvogel

Was es im trockenen Südwesten durchaus gibt, sind Skorpione und Vogelspinnen. Die sind für gesunde Erwachsene in aller Regel nicht lebensgefährlich, aber natürlich will man trotzdem nicht hineingreifen. Wer wie die Teilnehmenden der Show auf dem Boden schläft, begegnet ihnen eher als jemand im Hotelbett.

Die einzigen wirklich wehrhaften Bewohner sind die Spitzkrokodile im Enriquillo-See. Die beobachtet man aber ganz gemütlich vom Boot aus und mit gebührendem Abstand.

Abgestorbene Bäume und helle Steine am Ufer des Enriquillo-Sees
Am Ufer des Enriquillo-Sees
Spitzkrokodil auf einer Sandbank zwischen kahlen Bäumen im Enriquillo-See
Ein Spitzkrokodil sonnt sich im Enriquillo-See

Die größten „Gefahren“ für Reisende sind ehrlich gesagt ganz andere: Sonne, Hitze und Mücken. Mit Sonnencreme, Hut, ausreichend Wasser und Mückenschutz ist man bestens gerüstet. Und der Schmalschnabeltodi? Der ist vor allem eins: ein echtes Highlight für alle, die ihn vor die Linse bekommen.

So kommt man in den Südwesten, ganz ohne Survival

Genau in diese Ecke der Insel führt unsere Rundreise Naturerlebnis Südwesten. In sieben Tagen geht es von Santo Domingo aus in den wilden Süden, und zwar mit festem Dach über dem Kopf und richtigem Essen auf dem Teller.

Türkisblauer Naturpool zwischen Felsen und tropischem Grün am Balneario La Plaza im Bahoruco-Fluss
Naturpool am Balneario La Plaza

Das erwartet euch unterwegs:

  1. Santo Domingo: Ankunft und Stadterkundung in der ältesten Kolonialstadt Amerikas.
  2. Juan Esteban: Weiterfahrt in den Südwesten, der Startpunkt für die Ausflüge.
  3. Paraíso: Ausflug an die Küste mit Besuch bei einer einheimischen Familie in den Bergen.
  4. Enriquillo-See: Bootsfahrt zu Krokodilen und Nashornleguanen, dazu ein Besuch in Neyba.
  5. Balneario La Plaza: Wanderung durch den Wald zu einem türkisblauen Naturpool am Bahoruco-Fluss.
  6. Bahía de las Águilas: Bootsfahrt zum Traumstrand mit Mittagessen, Übernachtung in Cabo Rojo.
  7. Rückfahrt: zurück nach Santo Domingo mit Zwischenstopp in Puntarena.

Die Reise ist individuell zum Wunschtermin buchbar, schon ab einer Person und auf Deutsch oder Englisch. Wer mag, kann sie verlängern, zum Beispiel mit ein paar Strandtagen zum Erholen.

Unser Fazit

Die Teilnehmenden von 7 vs. Wild haben sich eine der spannendsten Ecken der Dominikanischen Republik ausgesucht, wenn auch auf die harte Tour. Wer die raue Landschaft, die einsamen Strände und die Krokodile im Salzsee lieber mit Frühstück und Klimaanlage erleben möchte, ist bei uns richtig.

Wir planen eure Reise in den Südwesten der Dominikanischen Republik

Der Südwesten lässt sich gut mit der Hauptstadt Santo Domingo verbinden. Und wer nach dem Schweizer Ableger neugierig auf Samaná geworden ist: Auch dorthin bringen wir euch gerne, etwa zur Walbeobachtung im Winter. Sprecht uns einfach an, wir planen eure maßgeschneiderte Reise in die Dominikanische Republik!

Und falls ihr unterwegs einen Schmalschnabeltodi seht: Keine Panik.
Einfach Kamera rausholen und fotografieren.

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Hinweis: Gateway Lateinamerika steht in keiner Verbindung zu „7 vs. Wild“, den Produzenten oder Prime Video. Der Name der Sendung wird hier nur zur Information genannt.

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