Peru (Teil 5): Unterwegs im Land meiner Herkunft

Peru (Teil 5): Unterwegs im Land meiner Herkunft

Ein Reisebericht von Anghela Priscyla Viza Cumpa

Im Mai 2025 hatte ich die Gelegenheit, Peru einmal auf ganz besondere Weise zu entdecken. Ich selbst stamme aus der Stadt Arequipa im Süden Perus, jedoch begann meine Reise genau am anderen Ende: in Perus Norden. Über den Amazonas und die nordperuanischen Anden (nachzulesen in den vorherigen Artikeln) erreichte ich endlich in meine geliebte Heimatstadt Arequipa.

Weißes Arequipa & farbenfrohes Klosterleben

Koloniale Arkadengänge mit kunstvoll geschnitzten Sillar-Säulen im historischen Zentrum von Arequipa, Peru.
Helle Sillar-Gassen mit Cafés und Boutiquen im historischen Zentrum von Arequipa nahe dem Kloster Santa Catalina.
Barocke Sillar-Fassade der Iglesia de la Compañía de Jesús im Zentrum von Arequipa, Peru.

Wegen ihres weißen Vulkangesteins nennt man Arequipa auch „La Ciudad Blanca“. Viele der kolonialen Gebäude im Zentrum sind aus hellem Sillar-Stein gebaut – die Stadt strahlt geradezu.

Plaza de Armas von Arequipa mit der imposanten Kathedrale aus weißem Sillar-Gestein unter blauem Himmel in Südperu.

Ich besuchte meine Familie, wir genossen gemeinsam köstliche, traditionelle Gerichte, und ich konnte ein bisschen durch die Läden bummeln. Besonders ans Herz legen möchte ich euch einen Besuch der Altstadt: ruhige Innenhöfe, weite Plätze, koloniale Pracht.

Fußgängerzone im historischen Zentrum von Arequipa mit Blick auf die koloniale Architektur und den Uhrturm.
Traditionelles Mittagessen in einem einfachen Lokal in Arequipa mit typischen peruanischen Gerichten.
Markthalle von Arequipa mit Obst- und Gemüseständen und Besucherinnen beim Einkaufen.

Ein absolutes Highlight ist das Kloster Santa Catalina. Das Kloster ist eines der bedeutendsten religiösen Bauwerke Perus und wurde im Jahr 1579 gegründet. Die weitläufige Klosteranlage gleicht einer kleinen Stadt mit engen Gassen, bunten Fassaden und blühenden Innenhöfen. Über Jahrhunderte lebten hier Nonnen abgeschieden vom Rest der Welt. Heute ist das Kloster für Besucher geöffnet und bietet einen faszinierenden Einblick in das klösterliche Leben der Kolonialzeit.

Blumenreicher Gang im Kloster Santa Catalina in Arequipa mit roten Geranien vor weiß getünchten Mauern.
Intensiv blaue Passage im Kloster Santa Catalina in Arequipa mit schattenspendendem Baum und Arkadeneingang.
Roter Innenhof des Klosters Santa Catalina in Arequipa mit Töpfen voller Blumen und historischen Mauern.

Die Calle Córdova im Kloster mit ihren bunten Wänden ist einfach magisch. Auch die anderen Bereiche wie der blaue Innenhof oder die rote Straße Granada machen das Kloster zu einem echten Farbenspiel.

Und bei Nacht entfaltet Arequipa noch einmal einen ganz besonderen Zauber. Die Plaza de Armas ist stimmungsvoll beleuchtet, und im Hintergrund erhebt sich majestätisch der Vulkan Misti. Straßenmusik, belebte Cafés und die entspannte Atmosphäre laden zum Verweilen ein und zeigen die koloniale Stadt von ihrer romantischsten Seite.

Kathedrale von Arequipa bei Nacht mit stimmungsvoller Beleuchtung am Plaza de Armas.

Zum Abschluss meiner Reise stand noch ein kurzer Abstecher nach Lima an – mit einigen spannenden Hotelbesichtigungen. Dann hieß es Abschied nehmen und zurück nach Deutschland fliegen – im Gepäck viele Erinnerungen an ein Peru voller Kontraste, Naturwunder und kultureller Schätze.

Plaza de Armas in Arequipa mit Palmen, historischer Kolonialarchitektur und Anghela Priscyla Viza Cumpa, Mitarbeiterin bei Gateway Lateinamerika, im Zentrum des Platzes.

Hasta pronto, Perú!

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