Gruppe von Trommlern in Brasilien

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Die Natur Brasiliens

Wenn man über die brasilianische Natur spricht, werden oft die Ausdrücke „der größte“, „beeindruckend“, „unberührt“ erwähnt. Eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierwelt machen Brasilien zu einem Öko-Paradies. Insgesamt sind es 53 Nationalparks und 8 Naturreservate, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt worden sind. Im Norden beansprucht der Amazonien 42 Prozent des brasilianischen Territoriums. Es ist der größte tropische Regenwald der Erde mit einem Fünftel der Süßwasserreserven der Welt. Da findet man Bäume, die über 50 Meter hoch sind, über Tausend verschiedene Vogelarten, und in seinen Flüssen leben über zweitausend Fischarten.

Etwas mehr zur Mitte des Landes liegt ein anderes großes Ökosystem namens Pantanal, die größte Überschwemmungsebene der Welt. Wegen seines Reichtums an Vögeln und kleinen Säugetieren wird der Pantanal oft als „Arche Noah Südamerikas“ bezeichnet. Hier finden mehr als 600 Vogelarten und 350 Fischarten, Tapire, Kaimane und Jaguare ihr Zuhause.

Im Süden, einem anderen großen brasilianischen Ökotourismus-Reiseziel, liegt die Stadt Foz do Iguacu, deren Hauptanziehungspunkt die überwältigende Üppigkeit des Wassers ist. Die Iguacu Wasserfälle werden gebildet, indem der Fluss Iguaçu an der Einfahrt der Stadt in einen tiefen Abgrund fällt. Es bilden sich etwa 275 Wasserfälle, einige davon bis zu 90m hoch in dichte Gischtwolken eingenebelt. In der Regenzeit donern bis zu 7000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde von einem 3 km breiten Basaltplateau herunter.

Desweiteren gibt es die drei Hochebenen „Chapada dos Veadeiros“ und „Chapada dos Guimaraes“ im Mittelwesten und die „Chapada Diamantina“ im Nordosten Brasiliens. Steile Felsabbrüche, von Wind und Wetter zerfurchte Canyons, Höhlen, neblige, kühle Wasserfälle und atemberaubende Blicke. Die Hochebenen eignen sich besonders für einen Aktivurlaub mit Trekking und Hiking.

Auch Oasen prägen die Landschaft Brasiliens. Im trocknen Gebiet des Nordostens gibt es Wunder, wie die unberührten „Lencois Maranhenses“ und „Jalapao“, noch echte Geheimtipps für den Besucher. Lençóis Maranhenses, das sind helle Dünen aus feinem Sand in der Art einer Wüste die sich über 30 Kilometer lang ziehen und durchsetzt sind von Lagunen aus schillernd blauem und kristallklarem Wasser. Die Lagunen, bilden sich nur in der Regenperiode zwischen Januar und Juni, was diese zur idealen Jahreszeit macht, um die Lençóis Maranhenses zu besichtigen.